He lücht - Seemannsgarn von Dr. Günther Stefan Porst
NAVIGARE-Sailors und die „Prince Fredericks´s Barge“
Es war im Jahre 2019. Mutig und unverdrossen hatten die Seeleute mit ihren Nussschalen von Yachten den Ärmelkanal überwunden. Sie trotzten den vorbeiziehenden riesigen Frachtschiffen, nutzten geschickt die Gezeiten der Themse, meisterten die Thames Barrier und erreichten schließlich das Schleusentor der St. Katharine’s Docks..
Plötzlich tauchte aus dem Nebel, kommend von Greenwich, die königliche Prunkbarke „Prince Frederick’s Barge“ auf – scheinbar wie von Geisterhand gesteuert. Kein Ruderer war zu sehen. Nur ein einzelner Steuermann. Die Seeleute erstarrten in Ehrfurcht. Ihre Begeisterung wuchs, als sie eingeladen wurden, gemeinsam mit der Barge in die Schleuse einzulaufen.
Im Inneren der Docks durften sie unweit der „Prince Frederick´s“ festmachen. Während vieler Tage Liegezeit bewunderten sie das prachtvolle Schiff.
Der Harbourmaster erzählte ihnen: Die Royal State Barge wurde für Frederick, Prince of Wales, dem ältesten Sohn von King Georg II., von dem berühmten Architekten William Kent entworfen und a. D. 1732 von dem Schiffbauer John Hall als Ruderbarke auf Kiel gesetzt. Sie war 90 Fuß lang, höchst prunkvoll verziert und hatte 18 Ruderbänke.
Aber wie konnte sie just fast unbemannt auf der Themse kreuzen? Der Chronist hat möglicherweise eine Antwort.
Dr. Günther Stefan Porst
He lücht - Die Corioliskraft erklärt bei der Hamburger Hafenrundfahrt
Die Barkasse, vollbesetzt mit Touristen aus aller Welt, schippert durch den Hamburger Hafen. Der Barkassenkapitän erzählt: „Auf der linken Seite sehen Sie im Trockendock die MS Walpurgia liegen. Dieses Schiff wird im weltweiten Seehandelsverkehr eingesetzt, so dass auch zwei Propeller – das sind die Antriebsschrauben – notwendig sind. Denn: auf der Südhalbkugel wird ausschließlich mit dem rechten, auf der Nordhalbkugel nur mit dem linken Propeller gefahren; das hängt mit den Gezeiten und den verschiedenen Strömungen diesseits und jenseits des Äquators zusammen.“
Die Corioliskraft sorgt also dafür, dass bewegende Körper in einem rotierenden System scheinbar abgelenkt werden.
Corioliskraft als Scheinkraft
Es sieht also nur für den inneren Beobachter so aus, als würde der Pfeil eine Kurve machen. Für einen Beobachter von außen (Beispielsweise von oben) macht der Pfeil keine Kurve. Das entspricht auch der Realität!
→→ Der Ball macht in Realität keine Kurve.
→→ Der Ball wird nicht abgelenkt.
→→ Es gibt keine Kraft, die den Ball ablenkt.
→→ Es gibt die Corioliskraft gar nicht.
Es scheint also nur für den inneren Betrachter so, als würde es die Corioliskraft geben.
Die Corioliskraft ist eine sogenannte Scheinkraft, weil es sie in Wirklichkeit nicht gibt.
He lücht - Wie kommt ein Segelclub mit Shantychor nach Krefeld?
Ganz einfach, Krefeld liegt an 3 Meeren:
Wenn man auf den Turm der Dionysiuskirche steigt, sieht man das Häusermeer
Wenn man nachts auf den Turm der Dionysiuskirche steigt, sieht man das Lichtermeer
Und bei wirklich starkem Nebel sieht man garnichts meer
St. Dionysius ist die katholische Altstadtkirche der niederrheinischen Stadt Krefeld. Das in mehreren Bauphasen zwischen 1752 und 1910 entstandene Gotteshaus prägt mit seinem 78 Meter hohen Turm die Silhouette der Stadt.
Vorgeschichte
Krefeld, in dessen Mauern noch um 1620 nur etwa 450 Menschen lebten,[1] hatte jahrhundertelang nur eine Kirche. Sie wurde 1166 als St.-Dionysius-Kapelle erstmals erwähnt. Das Patrozinium des Bischofs und Märtyrers Dionysius von Paris ging auch auf die Stadt über und spiegelt sich bis heute im Krefelder Wappen. Bis 1564 lag das Kirchenpatronat beim Kloster Meer. Im 15. Jahrhundert wurde St. Dionysius als dreischiffige Hallenkirche im spätgotischen Stil neu gebaut.[



